Erhalt von Traditionen

Volksmusik zur Förderung des Erhalts von Traditionen

Volksmusik und Volkstümliche Musik werden wohl im Bundesland Bayern mit am höchsten geschätzt regional-liquor-1170713_640werden, wird dort als förderungswürdig erachtet und gelebt. Gleich darauf dürfte wohl die Schweiz folgen, auch hier gibt es viele Organisationen und Vereine, die sich dem Erhalt und Weiterentwicklung der Volksmusik widmen. Zwar gibt es meines Wissens nach keine Statistiken über ALLE volksmusikalischen Aktivitäten in Bayern oder der Schweiz, aber im Etat des Bayerischen Staatsministeriums steht wohl für die Förderung der Volksmusik ein Betrag von gut 700 000 Euro zur Verfügung.

Förderunsgwürdig

Heimatpflege und die Vermittlung bodenständiger, altbairischer Volksmusik stehen bei der Förderungswürdigkeit recht weit oben. Aber auch Trachtenverbände werden unter Umständen gefördert, insbesondere für ihre volksmusikalischen Aktivitäten. Auch Projekte, die einem stärkeren internationalen Austausch dienen, haben Chancen auf einen Anteil aus dem großen Fördertopf um internationale Kontakte von Laienmusikern zu fördern.

Die bayerischen Musikakademien, die hauptsächlich von eben solchen Laienmusikverbänden für Fortbildungskurse, Seminare, Arbeitsphasen usw. eifrig besucht und genutzt werden, bewirken eine vergleichsweise hohe Qualität der Laienmusik in Bayern.

Wiedererkennungswert

Am leichtesten als Volkstümliche Musik zu erkennen ist die alpenländische Volksmusik, aber auch der ursprüngliche „Kuhreihen“ ist leicht auszumachen, da der Ruf nach den Kühen verbunden mit dem Namen der Kühe darin eigentlich immer vorkommt. Der Kuhreihen oder Kuhreigen stammt aus dem Appenzell und ist im 16. Jahrhundert verwurzelt.

Weiterhin typisch für Volkstümliche Musik und ebenfalls deutlich wiedererkennbar ist die Verwendung ursprünglicher Instrumente wie die Zither beispielsweise – die in dem Film-Klassiker „Der dritte Mann“ sehr wichtig ist, aber darüber hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt hat. Aber auch das Hackbrett, die Maultrommel, die OKarina oder die Steirische Harmonika sind charakteristische Instrumente von hohem Wiedererkennungswert.

Tradition auf dem Land

Gerade in den ländlichen Gebieten Bayerns sind die Laienmusikvereine wie Blaskapellen und Chöre ein wichtiger Bestandteil des regionalen des kulturellen Lebens. Staatlich gefördert werden vorzugsweise aber nicht die Vereine mit vorwiegend kommunaler Bedeutung, wie beispielsweise der Musikantenstammtisch einer kleinen Gemeinde oder der Volkstanz-Verein oder die Laienmusikanten-Gruppe, die sich der charakteristischen Spielweise der Steirischen Harmonika widmet, nein, mehr im Vordergrund steht mehr der Förderung von Aktivitäten mit überregionaler Bedeutung.

Bayern bezeichnet sich selbst gerne als Kulturstaat, daher ist Bayern bemüht, die Vielfalt des kulturellen Lebens in den verschiedenen Regionen Bayerns Impulse und Anreize zu geben, so entstand der Kulturfonds Bayern. Aus dessen Mitteln werden seit 1996 viele Kulturprojekte gefördert. Dabei wird darauf geachtet, jede Region ihrer Eigenart entsprechend zu fördern.