Stimmzungen Steirische Harmonika

Die Steirische Harmonika ist nicht nur in ihrem Ursprungsland Österreich bekannt. Weit über die Grenzen hinaus zieht dieses schöne Instrument viele Musikanten in ihren Bann. Das Markanteste an der Steirischen ist wohl der Helikon Bass. Er wurde der Helikon Tuba war nachempfunden.

Neben dem auffallenden Bass der steirischen, sind die Stimmzungen für den besonderen Klang verantwortlich. Hier gibt es viele Unterschiede. Je nach Hersteller werden diese mit verschiedensten Härtegraden produziert.

Die Härte des Stahls bestimmt den Ton der Steirischen Harmonika

Im Gegensatz zu früher wird in den Steirischen Harmonikas von heute generell Stimmplatten mit härterem Stahl verwendet. Die Güteklasse der Stimmzungen wird in acht verschiedene Güteklassen eingeteilt. Produziert werden diese mit einer Aluminiumrahmen Härte von 70-160.

Dabei gilt: Je kleiner die Güteklasse, umso besser die Qualität der Stimmzunge.

Leider gibt es keine Normen, die die Hersteller-Firmen an eine einheitliche Angabe der Güteklassen bindet. Deswegen ist es schwierig für einen Laien den Überblick zu behalten. Jeder Hersteller verwendet hier oft eigene Namen. Allgemein lässt sich sagen, dass A Mano jeweils die höchste Qualitätsstufe am Markt ist. A Mano bedeutet, dass die Stimmzungen zum großen Teil noch mit der Hand nachgearbeitet werden.

Die Stimmzungen werden aus einem Stahlband gefertigt. Die blaue Oberfläche entsteht beim Härten des Stahlbandes. Die Stimmplatten hingegen bestehen aus einer Aluminiumslegierung (Kupfer, Magnesium, Aluminium).

Momentan wird der Markt von drei Herstellern dominiert:

  • Antonelli u. Salpa (VOCI ARMONICHE S.r.l.)
  • Cagnoni s.p.a
  • HARMONIKAS s.r.o.

Was hat nun die Härte des Stahls mit dem zu tun? Je härter der Stahl ist, umso genauer klingt eine Steirische Harmonika. Der erzeugte Ton wird dadurch obertonreicher.

Was macht den Klang der Steirischen Harmonika aus

Die Steirische Harmonika gibt es oft Zwei-oder Dreichörig. Mehrere Stimmzungen erzeugen dabei einen Ton.

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